Infos

Ein paar technische Daten zu Kanutouren in der Mongolei:
In der Mongolei gibt es einige hübsche Flüsse, nicht nur die Wüste Gobi. Reiseführer gibt es derzeit von Lonely Plant, Reise-know How und Trescher Verlag. Zur Einstimmung können auch einige alte Reiseberichte (z.B. von Wilhelm Rubruk) sinnvoll sein resp. etwas Lektüre zur Geschichte. Damit man nicht in zuviele Fettnäpfchen tritt (Nein, die Mongolei gehört nicht zu China).
Flug mit MIAT oder Aeroflot nach Ulan Bataar (einziger internationaler Flughafen). Mittlerweile werden für einige einfach zu fahrende Flüsse Komplettpakete angeboten. Ein Touristikunternehmen mit guten Fahrzeugen und Fahrern ist nötig, wenn man nicht einen größeren Teil des Urlaubs mit Pannenbehebung verbringen will. Der Allradantrieb unseres Kleinbusses und die erstaunlichen Fähigkeiten unseres Fahrers bei Reparaturen waren kein Luxus.
Unten sind Veranstalter angegeben, die Kanadier verleihen und auch Tourenpakete anbieten. Es gibt auch mehrere Kajakanbieter.
Flussbeschreibungen sind rar resp. nicht wirklich existent, oder haben eine eher folkloristische Note wie die, die wir für unseren Fluss in die Finger bekamen (Italienische Pizzabäcker und Angler). Routine bei längeren Gepäcktouren ohne die Möglichkeit der Begleitung oder sofortigen externen Rettung sollte bei einem Fluss wie dem Chuluut Gol vorhanden sein, auch wenn die Omnipräsenz der Nomaden das Land weniger einsam macht. Das nächst Krankenhaus ist mehrere Tage entfernt.
Die Wasserstände können je nach Jahr und Jahrezeit recht unterschiedlich sein; man sollte sich also nicht auf einen Fluss festlegen, er könnte kurzfristig auftretendes Hochwasser – oder gar kein Wasser haben. Wir hatten für diese Fälle Ersatzziele vorgesehen. Die Flussgötter meinten‘s aber gut mit uns.

Outfitter, die über Kanus verfügen:

Kanutouren Mongolei

Siesta Oppi

Nomads

Nicht unwesentlich: Man sollte nicht zu sehr auf die Flüsse fixiert sein. Die Mongolei fasziniert durch die Landschaft und  vor allem durch seine Menschen. Die Begegnungen mit ihnen war ein ungeplanter, dann aber wesentlicher Punkt bei unserer Tour. Zeit für spontane Besuche und Rasttage bei den Nomaden ist ein Muss. Lasst Euch Zeit.

Und zum lesen:

 

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